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161 Freitag, 17. Februar 2012 um 17:55 Uhr
sepp
Da ist die Stadt Bad Oeynhausen gerade dem Nothaushalt entwichen, und schon werden wieder nach Herzenslust überflüssige Investitionen von diesen unbelehrbaren Nagels (CDU), Winkelmanns (SPD), Ober-Sundermeyers (FDP), etc. beschlossen, dessen Parteien wir diese hohe Verschuldung in den letzten Jahrzehnten schon zu verdanken haben, obwohl weiterhin die finanzielle Lage in Bad Oeynhausen sehr angespannt bleibt. Anstatt jetzt mal ehrlich und nachhaltig die Verschuldung der Stadt zurückzuführen, wird weiterhin ohne Rücksicht auf Verluste über die Verhältnisse gelebt, wie in den vergangenen Jahrzehnten.
160 Donnerstag, 02. Februar 2012 um 22:59 Uhr
Gast3
Statt sich um die Interessen der Stadt zu kümmern, den Erhalt einer funktionierenden Krankenhausinfrastruktur und der Rettung von Arbeitsplätzen, schreien Bürgermeister, CDU, SPD und FDP nach dem zügigen Ausbau der Transitstrecke, die der Stadt keinen Nutzen bringt.
159 Mittwoch, 18. Januar 2012 um 13:03 Uhr
Gast2
Die Geschäftsführung der Mühlenkreiskliniken hat den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bad Oeynhausen, der Klinikbelegschaft und dem Rat der Stadt unverzüglich den Kostenplan vorzulegen, um die Entscheidung nachvollziehen und bewerten zu können. Neben dem reinen Kostenaspekt ist auch die Qualität zu berücksichtigen. Hier versucht die Geschäftsführung der Mühlenkreiskliniken die aus der Fehlplanung des Klinikum Mindens resultierende desaströse Finanzlage durch zweifelhafte Maßnahmen und mal wieder auf dem Rücken der Beschäftigten zu verbessern. Man versucht in den umliegenden Kliniken sukzessive die Leistungen zu reduzieren (siehe Beispiel Rahden), um das Klinikum Minden besser auszulasten. Dieses Finanzmanagement geht zu Lasten der Patienten und ist nicht hinnehmbar!
158 Freitag, 13. Januar 2012 um 07:30 Uhr
admin
Das Essen im Johannes-Wessling-Krankenhaus schmeckt nicht. Jedenfalls ist dies immer wieder von ehemaligen Patienten zu hören. Wundern kann dies jedenfalls nicht, denn Essen was gekocht, heruntergekühlt, gefrostet, wieder erhitzt und warm gehalten werden muss, ist kein wirklicher Genuss. Hoffentlich setzt sich der Oeynhausener Stadtrat durch und die Küche bleibt den Patienten des Oeynhausener Krankenhauses erhalten. lächeln
Meiner Meinung nach ist es grob fahrlässig, wenn sich Städte und Gemeinden auf risikoreiche Derivate-Geschäfte einlassen. Sicherlich gibt es dabei die Chance auf riesige Gewinne. Diese Chance steht aber einem, für die öffentliche Hand nicht zu rechtfertigenden, Risiko gegenüber. Derivate handeln sollte wirklich nur derjenige, der im Zweifelsfall mit einem Totalverlust leben kann. Städte gehören definitiv nicht dazu und sollten sorgsamer mit dem Geld ihrer Bürger umgehen.
Stadtwerke investieren in Kundencenter

Verwaltungsrat stimmt Umbau zu - behindertengerechte Gestaltung - Gesamtvolumen: 1,4 Millionen Euro

Von Claus Brand
Bad Oeynhausen (WB).
»Wir holen das Kundencenter nach vorne.« Bei der Planung für die Umgestaltung eines Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke nimmt Architektin Ingrid Schley dies wörtlich. Das Kundencenter soll vom Ober- ins Erdgeschoss wechseln. Der Verwaltungsrat der Stadtwerke hat dafür bei einer Gegenstimme grünes Licht gegeben.

Stadtwerke-Vorstand Christoph Dörr bezifferte das Investitionsvolumen gestern auf etwa 1,4 Millionen Euro (das WESTFALEN-BLATT berichtete exklusiv am 7. Dezember). 150 000 Euro entfallen dabei auf die energetische Sanierung des Backsteingebäudes, Weserstraße 23. »Wir werden etwas im Fassaden- und im Dachbereich machen«, erklärte Ingrid Schley. »Bislang ist es so, dass man in der ehemaligen Werkstatt heizen muss, damit es in den Büros darüber nicht zu kalt ist«, verdeutlichte die Architektin.

Mit der Umsetzung der Pläne, ein Termin dafür stehe noch nicht genau fest, wird der Bereich der Werkstatt zum Kundenzentrum umgewandelt, direkt in der Nähe zum jetzigen Eingang. »Der Weg zum Kundencenter ist bislang weit, und für behinderte Menschen kaum machbar«, führte die Architektin weiter aus. Vom Parkplatz führen zwei Stufen zum Eingang. Rechts neben der Tür ist eine Klingel angebracht mit einem Hinweisschild für Menschen mit Behinderung. 19 Stufen führen über das Treppenhaus ins Obergeschoss, vor eine Glastür. Weiter geht es nach rechts über einen Flur, noch einmal scharf nach links, an den Büros der Verwaltung vorbei, bis zum Kundencenter, das am Ende eines langen Ganges, am Südende des Gebäudes, liegt.

Dieser Weg soll nach den Vorstellungen des Vorstandes deutlich kürzer werden. Dörr: »Wir planen nichts Luxuriöses. Das ist normaler Standard für ein zeitgemäßes Kundencenter.« Bedenken zu den Plänen, im Verwaltungsrat von Axel Nicke (BBO), formuliert, mit der Umgestaltung zu warten, bis über die Verkaufspläne von Eon-Westfalen-Weser und so ein Stück weit über die Struktur der zukünftigen Wege der Energieversorgung in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford entschieden sei, teilt Dörr nicht. Die jetzige Form des Kundencenters sei nicht mehr akzeptabel. Ihm gehe es vor allem darum, den Kundenservice in einem zeitgemäßen Rahmen, barrierefrei und behindertengerecht anzubieten. Axel Nicke hatte sich dafür ausgesprochen, sich auf die energetische Sanierung zu beschränken. Er und Kurt Nagel (CDU) hatten den Antrag gestellt, die Beratungen über das Kundencenter in den öffentlichen Teil der Sitzung zu legen.

Direkt am Eingang soll es nach Angaben von Ingrid Schley als Neuerung auch einen Aufzug geben. Bei der behindertengerechten Gestaltung gehe es auch darum, dies für Mitarbeiter sicherzustellen. Christoph Dörr wies darauf hin, dass Besprechungen bislang in der Regel in der Kantine stattfinden, »mit maximal sechs Personen.« In einem Anbau an der Südost-Ecke des Gebäudes sollen vor diesem Hintergrund im Erdgeschoss vier Büros entstehen, darüber im Obergeschoss ein teilbarer Konferenzraum. Ingrid Schley: »Im bisherigen Waschraum der Werkstatt sollen neue sanitäre Anlagen gebaut werden, für Mitarbeiter und Kunden, behindertengerecht.«

Derzeit ist das Untergeschoss, abgesehen von der zuvor dorthin verlagerten Telefonzentrale, ungenutzt. Im Untergeschoss sollen nach Angaben von Dörr sich nach einem Umbau auch die Büros der Abfallberatung befinden, damit Fragen von Kunden aus diesem Bereich schnell beantwortet werden können. In der Investitionssumme seien auch die Umstrukturierung der Büroräume im Obergeschoss und neues Inventar, wie etwa Möbel, enthalten. Im Obergeschoss sollen sich Mitarbeiter, die sich bislang einen Raum teilen, dann je ein Büro haben. Ferner wird sich auf dieser Etage weiterhin, nur an anderer Stelle, das Büro des Vorstandes, vis-a-vis des neuen Konferenzraumes, befinden. Dort verbleiben werden die Büros für die klassische Verwaltung - Controlling, Rechnungs- und Personalwesen sowie allgemeine Buchhaltung.


© 2012 WESTFALEN-BLATT - Bad Oeynhausener Anzeiger und Tageblatt vom 03.02.2012


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